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Presseerklärung zur Reaktion des ZdK
auf den Brief Kardinal Ratzingers an die deutschen Bischöfe
hinsichtlich des Verbleibens in der Schwangerenkonfliktberatung mit Scheinvergabe

Der ZPV ist aufs äußerte befremdet über die Reaktion des ZdK auf den Brief Kardinal Ratzingers an die deutschen Bischöfe. Der ZPV erklärt hierzu:

1. Durch seine Reaktion demonstriert das ZdK, daß es sich nicht nur außerhalb der kirchlichen Lehre, sondern bereits außerhalb jeder Kirchendisziplin befindet.

2. In seinem Brief an die deutschen Bischöfe vom Januar dieses Jahres hat der Hl. Vater selbst die deutschen Bischöfe darum gebeten, in der Schwangerschaftskonfliktberatung keine Bescheinigungen mehr auszustellen, woran sich die Bischöfe zu halten haben.

3. Es ist reine Desinformation seitens des ZdK, der Präfekt der Glaubenskongregation betreibe „faktisch den Ausstieg der Kirche aus der Schwangerschaftskonfliktberatung“, wo es doch einzig und allein um die Ausstellung des Beratungsscheines geht. Die Forderung Kardinal Ratzingers entspricht lediglich Geist und Buchstaben des Briefes des Papstes.

4. Prof. Meyer, der Vorsitzende des ZdK, hat bekanntermaßen die deutschen Bischöfe aufgefordert, nicht der Bitte des Hl. Vaters, den Beratungsschein nicht mehr auszustellen, zu entsprechen. Die Attacke gegen Kardinal Ratzinger entspricht der gleichen antipäpstlichen Linie.

5. Der ZPV fordert den Rücktritt Prof. Meyers, eine Distanzierung der deutschen Bischöfe von diesem ZdK durch eine Zurückweisung ihres Vorsitzenden und seiner Äußerungen sowie die sofortige Sperrung von Kirchensteuergeldern für dieses Gremium, das mit seinen Äußerungen außerhalb des Konsenses der Kirche steht.



ZPV 20.08.2017
http://papsttreue-vereinigungen.de/erklaerungen.php?datum=27.06.1998