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Beihilfe zum Mord??
Presseerklärung des ZpV vom 27.01.2018

Wie kath.net am 25.01.18 meldet, schreibt Reinhard Marx, der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, in einem Brief an das ZDK: "Es besteht kein Zweifel, dass das Ziel von Donum Vitae ebenso wie das der bischöflich verantworteten Schwangerenberatung der Schutz des ungeborenen Menschen ist." Marx zieht daraus den Schluss, dass ehemalige Mitarbeiter von Donum Vitae auch in kirchlichen Beratungsstellen arbeiten könnten, was bisher untersagt war.

Um dem kurzen Gedächtnis aufzuhelfen: Donum vitae ist eine Protestgründung gegen die eindeutige Anordnung Papst Johannes Pauls II., keine Beratungsscheine mehr auszustellen, da sie den Mord am Ungeborenen ermöglichen und staatsrechtlich straffrei machen. Donum vitae ist eindeutig nur deshalb gegründet für eben diese Schwangeren-Beratung mit "Tötungslizenz", so Erzbischof Dyba. Wer aber auf diese Weise zum Mord an einem unschuldigen Menschen die Hand reicht und ihn ermöglicht, auch indirekt, verfällt der Tatstrafe der Exkommunikation. Dies gilt vor Gott für jeden, sei er Kardinal oder Obdachloser. - Wie steht es eigentlich um das Bewußtsein dieser Hirten hinsichtlich ihrer Verantwortung vor Gott??

Bonn, 27. Januar 2018

V.i.S.d.P. Reinhard Dörner, Vors.