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Presseerklärung zur Amtsenthebung von Pfarrer Eckert
Je kirchentreuer, desto mehr Mobbing?

Je kirchentreuer ein Pfarrer in seiner Gemeinde arbeitet, desto sicherer trifft ihn die Keule als „Spalter“ dieser Gemeinde. Und: Je kleiner die Gruppe ist, die sich über einen Pfarrer beim Bischof beschwert, desto sicherer kann sie sein, von diesem auch gehört zu werden. Und schließlich: Als generelles Verhaltensmuster erscheint – vielleicht als Absprache in der Deutschen Bischofskonferenz? -: Einen Pfarrer können wir versetzen, die Gemeinde nicht!

Neuestes Opfer solch bischöflichen Willkürverhaltens: Pfarrer Eckert aus Beckingen im Saarland, Mobbing-Akteur: sein Bischof, Bischof Ackermann von Trier.

Wie weit unsere Kirche seit dem Abschluss von Vaticanum II schon abwärts getrudelt ist, kann man der Skala ablesen, die Kirchentreue zum Maßstab garantierter bischöflicher Ungnade macht. Die andere Seite der Skala: Bereitschaft zur Anpassung an den Mainstream sowie Vermeidung jedes Ärgers für den Bischof und seine Behörde als obersten Leitsatz ist Voraussetzung für die Übertragung bedeutungsvoller Ämter.

Ein Pfarrer, der die kirchliche Lehre und ihr Lehramt zum Maßstab seines Handelns macht, weil er dies bei seiner Weihe versprochen hat, wird medial und bischöflich sturmreif geschossen, auch dann, wenn alle Räte des Pfarreienverbundes sich eindeutig für diesen Pfarrer ausgesprochen haben. Der Bischof als Anführer und Erfüllungsgehilfe der Beschwerdemeute? Ein Schelm, wer Böses dabei denkt! Natürlich kann niemand Bischof Ackermann nachweisen, er habe dazu animiert, Denunziant zu spielen. Aber allein die Annahme solcher Beschwerden - ohne Prüfung! - macht ihn zum Komplizen derjenigen, die Pfarrer Eckert übelnehmen, dass er die kirchliche Lehre und Disziplin zum Leitmotiv seines Handelns gemacht hat. Und damit erreichte dieser sogar, dass der erbärmlich schlechte Gottesdienstbesuch wieder einen erfreulichen Aufschwung genommen hat. Sogar die Jugend spricht ihm ihr Vertrauen aus! Was in unserer Internetgesellschaft etwas heißen will. Oder ist gerade das unerwünscht?!

Welche nachgewiesenen Prüfungen hat Bischof Ackermann vorgenommen, um die Amtsenthebung von Pfarrer Eckert rechtfertigen zu können, und mit welchen Ergebnissen? Oder ist es ihm sogar selbst peinlich, am Beispiel von Pfarrer Eckert sehen zu müssen, wie segensvoll ein kirchentreuer Priester wirkt? Das Verhalten dieses Dienstherrn zeigt nur einmal mehr, wie dringend notwendig es ist, dass den bischöflichen Behörden mit dem Bischof an der Spitze die pekuniären Möglichkeiten beschnitten werden, wenn sie sich grob fahrlässig ihres Amtes als Machtinstrument bedienen, mit Entscheidungen, die dem Wesen der Kirche völlig entgegengesetzt sind und ihr in den Gläubigen schaden!

Bonn, 24. November 2014

V.i.S.d.P. Reinhard Dörner



ZPV 15.12.2017
http://papsttreue-vereinigungen.de/erklaerungen.php?datum=24.11.2014